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  • Apotheker Thorsten Sonnenschein e.Kfm.
  • Friedrich-Breuer-Str. 44
  • 53225 Bonn

Beipackzettel

Kaletra 200mg/50mg Filmtabletten 3 Mon.Pckg.

Präparat: Kaletra 200mg/50mg Filmtabletten 3 Mon.Pckg.
PZN: 10086942
Packungsgröße: 360 Stück (N3)
Abgabeform: Rezeptpflichtig
Darreichungsform : Filmtabletten

Anbieter:
Axicorp Pharma B.V.
Nassauplein 30
2585 EC Den Haag
Niederlande
Tel.: 0800 2940 400
Fax: 0800 2946 400
Email: service@axicorp.de
Homepage: www.axicorp.de
Aktiver Wirkstoff:
  • Lopinavir (200 mg pro Stück)
  • Ritonavir (50 mg pro Stück)
Sonstige Bestandteile:
  • Copovidon
  • Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
  • Hyprolose
  • Hypromellose
  • Macrogol 3350
Weitere Bestandteile

Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "Kaletra 200mg/50mg Filmtabletten 3 Mon.Pckg." zu erfahren.

Die Informationen zu den Wirkstoffen können im Einzelfall von den Angaben im Beipackzettel mancher Fertigarzneimittel abweichen. Das liegt beispielsweise daran, dass wirkstoffgleiche Präparate von verschiedenen Herstellern für unterschiedliche Anwendungsgebiete zugelassen sind.

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Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Kaletra 200mg/50mg Filmtabletten 3 Mon.Pckg.

  • Ihr Arzt hat Ihnen das Präparat verschrieben, um Ihre Infektion mit dem Humanen-Immundefizienz-Virus (HIV) zu kontrollieren. Es verlangsamt die Ausbreitung der Infektion in Ihrem Körper.
  • Das Arzneimittel wird bei Kindern von 2 Jahren oder älter, Jugendlichen und bei Erwachsenen angewendet, die mit HIV, dem Virus, das AIDS auslöst, infiziert sind.
  • Das Präparat enthält die Wirkstoffe Lopinavir und Ritonavir. Es ist ein antiretrovirales Arzneimittel. Es gehört zur Gruppe der sogenannten Proteaseinhibitoren.
  • Es wird in Kombination mit anderen antiviralen Arzneimitteln verschrieben. Ihr Arzt wird mit Ihnen darüber sprechen und entscheiden, welche Arzneimittel für Sie am besten geeignet sind.
Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Kaletra 200mg/50mg Filmtabletten 3 Mon.Pckg.

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden wenn:
    • Sie allergisch gegen Lopinavir, Ritonavir oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind;
    • Sie schwere Leberfunktionsstörungen haben.
  • Das Präparat darf nicht zusammen mit einem der folgenden Arzneimittel eingenommen werden:
    • Astemizol oder Terfenadin (üblicherweise zur Behandlung allergischer Symptome - diese Arzneimittel könnten ohne Verschreibung erhältlich sein);
    • oral (durch Einnahme) angewendetes Midazolam, Triazolam (zur Behandlung von Angstzuständen und/oder Schlafstörungen);
    • Pimozid (zur Behandlung von Schizophrenie);
    • Quetiapin (zur Behandlung von Schizophrenie, bipolaren Störungen und schweren Depressionen);
    • Cisaprid (zur Behandlung von bestimmten Magenproblemen);
    • Ergotamin, Dihydroergotamin, Ergometrin und Methylergometrin (zur Behandlung von Kopfschmerzen);
    • Amiodaron, Dronedaron (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen);
    • Lovastatin, Simvastatin (um Cholesterin im Blut zu senken);
    • Alfuzosin (zur Behandlung von Symptomen einer vergrößerten Prostata bei Männern - benigne Prostatahyperplasie (BPH));
    • Fusidinsäure (zur Behandlung von Hautinfektionen, verursacht durch Staphylokokken-Bakterien, wie z. B. Impetigo und infektiöse Dermatitis). Fusidinsäure zur Behandlung von langanhaltenden Infektionen der Knochen und Gelenke darf unter besonderer ärztlicher Kontrolle eingenommen werden;
    • Colchicin (Arzneimittel gegen Gicht) falls Sie Nieren und/oder Leberprobleme haben;
    • Avanafil oder Vardenafil (zur Behandlung von Erektionsstörungen);
    • Sildenafil zur Behandlung des pulmonal-arteriellen Bluthochdrucks (hoher Blutdruck in der Lungenarterie); Sildenafil zur Behandlung von Erektionsstörungen kann unter der besonderen Kontrolle Ihres Arztes eingenommen werden;
    • Produkte, die Johanniskraut enthalten (Hypericum perforatum).
  • Sollten Sie gegenwärtig eines dieser Arzneimittel einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt nach notwendigen Änderungen entweder in der Behandlung Ihrer anderen Erkrankungen oder Ihrer antiretroviralen Behandlung.

Patientenhinweis

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Wichtige Information
      • Das Präparat kann eine HIV-Infektion oder AIDS nicht heilen.
      • Patienten, die das Arzneimittel einnehmen, können weiterhin Infektionen oder andere Krankheiten bekommen, die mit HIV oder AIDS im Zusammenhang stehen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie auch während der Einnahme in ärztlicher Behandlung bleiben.
      • Auch während der Einnahme dieses Arzneimittels können Sie HIV auf andere übertragen, obwohl das Risiko durch eine effektive antiretrovirale Therapie verringert ist. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Vorsichtsmaßnahmen, die notwendig sind, um die Infizierung anderer Menschen zu verhindern.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgende Erkrankungen haben oder hatten
      • Hämophilie Typ A oder B, da das Präparat das Blutungsrisiko erhöhen kann.
      • Diabetes, da über erhöhte Blutzuckerwerte bei Patienten, die das Arzneimittel einnehmen, berichtet wurde.
      • Vorbestehende Lebererkrankung, da Patienten mit dieser Erkrankung, einschließlich chronischer Hepatitis B oder C, ein erhöhtes Risiko für schwere unerwünschte Arzneimittelwirkungen auf die Leber mit möglicherweise tödlichem Ausgang haben.
    • Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn bei Ihnen folgende Symptome auftreten
      • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Schwierigkeiten beim Atmen und eine ausgeprägte Schwäche der Bein- und Armmuskulatur als möglicher Ausdruck erhöhter Milchsäurespiegel.
      • Durst, häufiges Wasserlassen, verschwommenes Sehen oder Gewichtsverlust als möglicher Ausdruck erhöhter Blutzuckerspiegel.
      • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie auffallend erhöhte Triglyceride (Blutfette). Letztere werden als Risikofaktor für die Entwicklung einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse angesehen. Die genannten Symptome können auf diese Erkrankung hinweisen.
      • Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIV-Infektion und opportunistischen Infektionen in der Vorgeschichte können Anzeichen und Symptome einer Entzündung von zurückliegenden Infektionen kurz nach Beginn der Anti-HIV-Behandlung auftreten. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht, Infektionen zu bekämpfen, die möglicherweise ohne erkennbare Symptome vorhanden waren. Neben opportunistischen Infektionen können auch Autoimmunerkrankungen auftreten (Erkrankungen, die auftreten, wenn das Immunsystem gesundes Körpergewebe angreift), nachdem Sie mit der Einnahme der Arzneimittel zur Behandlung Ihrer HIV-Infektion begonnen haben. Autoimmunerkrankungen können viele Monate nach Behandlungsbeginn auftreten. Falls Sie Symptome einer Infektion bemerken oder andere Symptome wie Muskelschwäche, Schwäche, die in den Händen und Füßen beginnt und sich bis zum Körperstamm ausbreitet, Herzklopfen, Zittern oder übermäßige Aktivität, informieren Sie umgehend Ihren Arzt, damit Sie die notwendige Behandlung erhalten.
      • Gelenksteife, -beschwerden und -schmerzen (insbesonders in Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen, da sich bei einigen Patienten, die diese Arzneimittel einnehmen, eine als Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe infolge unzureichender Blutversorgung des Knochens) bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln kann. Zu den vielen Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Erkrankung können unter anderem die Dauer der antiretroviralen Kombinationsbehandlung, die Anwendung von Corticosteroiden, Alkoholkonsum, eine starke Unterdrückung des Immunsystems (Verminderung der Aktivität des Immunsystems) oder ein höherer Body-Mass-Index gehören.
      • Schmerzen, Empfindlichkeit und Schwäche der Muskulatur, insbesondere in Kombination mit diesen Arzneimitteln. In seltenen Fällen waren diese Störungen der Muskulatur schwerwiegend.
      • Schwindel, Benommenheit, Ohnmachtsanfälle oder abnormer Herzschlag. Das Präparat kann Veränderungen in Ihrem Herzrhythmus und der elektrischen Aktivität Ihres Herzens verursachen. Diese Veränderungen können im EKG (Elektrokardiogramm) sichtbar werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Der Einfluss des Arzneimittels auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen wurde nicht gesondert untersucht. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen bzw. keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn Sie Nebenwirkungen (z. B. Übelkeit) verspüren, die beim Ausüben solcher Tätigkeiten Einfluss auf Ihre Sicherheit haben könnten. Suchen Sie stattdessen Ihren Arzt auf.

Schwangerschaftshinweis

  • Teilen Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie schwanger werden möchten, schwanger sind oder sein könnten oder wenn Sie stillen.
  • Stillende Mütter sollen das Präparat nicht einnehmen, außer wenn dies ausdrücklich von Ihrem Arzt angeordnet wurde.
  • HIV-infizierten Müttern wird vom Stillen abgeraten, um eine Übertragung der Infektion über die Muttermilch auf das Kind zu vermeiden.
Dosierung

Dosierung von Kaletra 200mg/50mg Filmtabletten 3 Mon.Pckg.

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein.
  • Wenn Sie sich über die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Anwendung bei Erwachsenen
    • In der Regel beträgt die Dosis für Erwachsene zweimal täglich 400 mg/100 mg alle 12 Stunden in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von HIV. Erwachsene Patienten, die zuvor noch keine anderen antiretroviralen Arzneimittel eingenommen haben, können die Tabletten auch einmal täglich in der Dosierung 800 mg/200 mg einnehmen. Ihr Arzt wird Sie über die Anzahl der einzunehmenden Tabletten unterrichten. Wenn vom behandelnden Arzt als angemessen erachtet, können Erwachsene, die zuvor andere antiretrovirale Arzneimittel eingenommen haben, die Tabletten in der einmal täglichen Dosierung in einer Dosis von 800 mg/200 mg einnehmen.
    • Das Präparat darf in der einmal täglichen Dosierung nicht zusammen mit Efavirenz, Nevirapin, Carbamazepin, Phenobarbital und Phenytoin eingenommen werden.
  • Anwendung bei Kindern
    • Bei Kindern entscheidet der Arzt anhand der Größe und des Gewichts des Kindes über die richtige Dosis (Anzahl der Tabletten).
  • Das Präparat steht auch als 100 mg/25 mg Filmtabletten sowie, für Patienten, die keine Tabletten schlucken können, als Lösung zum Einnehmen, zur Verfügung.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie feststellen, dass Sie mehr als die verordnete Dosis eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt.
    • Können Sie Ihren Arzt nicht erreichen, wenden Sie sich an ein Krankenhaus.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie das Arzneimittel zweimal täglich einnehmen
      • Wenn Sie innerhalb von sechs Stunden Ihres normalen Dosierungszeitplans feststellen, dass Sie die Einnahme vergessen haben, holen Sie diese so schnell wie möglich nach und nehmen Sie danach Ihre normale Dosis gemäß dem von Ihrem Arzt verordneten Zeitplan ein.
      • Wenn Sie nach mehr als sechs Stunden Ihres normalen Dosierungszeitplans feststellen, dass Sie die Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Dosis nicht ein. Nehmen Sie die nächste Dosierung wie gewöhnlich ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis nachzuholen.
    • Wenn Sie das Arzneimittel einmal täglich einnehmen
      • Wenn Sie innerhalb von zwölf Stunden Ihres normalen Dosierungszeitplans feststellen, dass Sie die Einnahme vergessen haben, holen Sie diese so schnell wie möglich nach und nehmen Sie danach Ihre normale Dosis gemäß dem von Ihrem Arzt verordneten Zeitplan ein.
      • Wenn Sie nach mehr als zwölf Stunden Ihres normalen Dosierungszeitplans feststellen, dass Sie die Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Dosis nicht ein. Nehmen Sie die nächste Dosierung wie gewöhnlich ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis nachzuholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme unterbrochen haben
    • Unterbrechen oder ändern Sie die tägliche Einnahme nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt.
    • Das Präparat soll auf jeden Fall täglich eingenommen werden, um Ihre HIV-Infektion unter Kontrolle zu halten, selbst wenn Sie sich besser fühlen.
    • Wenn Sie es so einnehmen wie verordnet, zögern Sie damit so gut wie möglich hinaus, dass das Virus auf dieses Arzneimittel nicht mehr anspricht (Entwicklung von Resistenzen).
    • Wenn Sie das Arzneimittel aufgrund einer Nebenwirkung nicht wie verordnet einnehmen können, teilen Sie dies bitte unverzüglich Ihrem Arzt mit.
    • Achten Sie darauf, dass Sie immer einen ausreichenden Vorrat zur Verfügung haben. Denken Sie bei Reisen oder Krankenhausaufenthalten immer daran, genügend mitzunehmen.
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel so lange ein, bis Ihr Arzt Ihnen etwas anderes sagt.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Da es schwierig sein kann, bei Nebenwirkungen zu unterscheiden, ob sie durch das Präparat oder durch gleichzeitig eingenommene Arzneimittel oder durch eine Komplikation der HIV-Infektion verursacht werden.
  • Während einer HIV-Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutfett- und Blutzuckerwerte auftreten. Dies hängt teilweise mit dem verbesserten Gesundheitszustand und dem Lebensstil zusammen; bei den Blutfetten manchmal mit den HIV-Arzneimitteln selbst. Ihr Arzt wird Sie auf diese Veränderungen hin untersuchen.
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden von Patienten berichtet, die dieses Arzneimittel eingenommen haben. Sie sollten sofort Ihren Arzt über jede Änderung Ihres Befindens informieren. Wenn sich Ihr Zustand nicht verbessert oder sogar verschlechtert, sollten Sie medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
  • Sehr häufig: kann mehr als 1 Person von 10 Personen betreffen
    • Durchfall;
    • Übelkeit;
    • Infektion der oberen Atemwege.
  • Häufig: kann bis zu 1 Person von 10 Personen betreffen
    • Entzündung der Bauchspeicheldrüse;
    • Erbrechen, vergrößerter Bauch, Schmerzen im Ober- und Unterbauch, Blähungen, Verdauungsstörungen, verminderter Appetit, möglicherweise schmerzhafter Reflux vom Magen in die Speiseröhre;
    • Anschwellen oder Entzündung des Magens, Dünn- und Dickdarms;
    • erhöhte Cholesterinwerte in Ihrem Blut, erhöhte Triglyceridwerte (Blutfett) in Ihrem Blut, hoher Blutdruck;
    • herabgesetzte Fähigkeit des Körpers, Zucker zu verwerten, einschließlich Zuckerkrankheit, Gewichtsverlust;
    • geringe Anzahl roter Blutkörperchen, geringe Anzahl weißer Blutkörperchen, die normalerweise Infektionen bekämpfen;
    • Hautausschlag, Ekzem, übermäßige Talgproduktion der Haut;
    • Schwindel, Angstgefühl, Schlafstörungen;
    • Müdigkeit, Kraft- und Energieverlust, Kopfschmerzen, einschließlich Migräne;
    • Hämorrhoiden;
    • Entzündung der Leber, einschließlich erhöhte Leberenzyme;
    • allergische Reaktionen, einschließlich Nesselsucht und Entzündung im Mund;
    • Entzündung der unteren Atemwege;
    • Vergrößerung der Lymphknoten;
    • Impotenz, ungewöhnlich starke oder verlängerte Regelblutung oder Ausbleiben der Regelblutung;
    • Muskelstörungen wie Schwäche oder Krämpfe, Schmerzen in den Gelenken, Muskeln oder im Rücken;
    • Schädigung des peripheren Nervensystems;
    • Nachtschweiß, Juckreiz, Hautausschlag, einschließlich Bläschen auf der Haut, Infektion der Haut, Entzündung der Haut- oder Haarporen, Flüssigkeitsansammlung in Zellen oder Geweben.
  • Informationen über Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen
    • Bei Auftreten von Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, da diese Anzeichen für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung sein können.
  • Gelegentlich: kann bis zu 1 Person von 100 Personen betreffen
    • ungewöhnliche Träume;
    • Verlust oder Veränderung des Geschmacksinns;
    • Haarausfall;
    • eine Auffälligkeit in Ihrem Elektrokardiogramm, der sog. atrioventrikuläre Block;
    • Plaquebildung im Innern Ihrer Blutgefäße (Arterien), die zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen können;
    • Entzündung der Blutgefäße und der Kapillaren (kleine Blutgefäße);
    • Entzündung des Gallengangs;
    • unkontrolliertes Zittern des Körpers;
    • Verstopfung;
    • Venenentzündung aufgrund eines Blutgerinnsels;
    • trockener Mund;
    • Verlust der Darmkontrolle;
    • Entzündung im oberen Dünndarmbereich, Wunde oder Geschwür im Verdauungstrakt, Blutung aus dem Verdauungstrakt oder dem Rektum;
    • Blut im Urin;
    • Fettablagerungen in der Leber, vergrößerte Leber;
    • Verlust der Hodenfunktion;
    • Wiederaufflammen einer früheren Infektion in Ihrem Körper (Immunrekonstitution);
    • verstärkter Appetit;
    • ungewöhnlich hohe Bilirubinspiegel (ein Abbauprodukt der roten Blutkörperchen im Blut);
    • vermindertes sexuelles Verlangen;
    • Entzündung der Nieren;
    • Absterben von Knochen durch unzureichende Blutzufuhr;
    • entzündliche Stellen oder Geschwürbildung im Mund, Entzündung des Magens und Darms;
    • Nierenversagen;
    • Zerfall von Muskelfasern, dadurch gelangt Myoglobin, ein Eiweißstoff, in das Blut;
    • Geräusch in einem oder beiden Ohren, z. B. Summen, Klingeln oder Pfeifen;
    • Zittern;
    • abnormales Schließen einer der Herzklappen (Trikuspidalklappe in Ihrem Herzen);
    • Drehschwindel;
    • Sehstörungen, Augenleiden;
    • Gewichtszunahme.
  • Weitere Nebenwirkungen, die berichtet wurden: Gelbfärbung der Haut oder der Lederhaut der Augen (Gelbsucht), schwere oder lebensbedrohliche Hautausschläge oder Bläschenbildung der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom und Erythema multiforme). Die Häufigkeit des Auftretens dieser Nebenwirkungen ist nicht bekannt.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.
Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu  Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Kaletra 200mg/50mg Filmtabletten 3 Mon.Pckg. darf nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Alfuzosin
  • Amiodaron
  • Avanafil
  • Chinidin
  • Clorazepat
  • Clozapin
  • Diazepam
  • Domperidon
  • Dronedaron
  • Eplerenon
  • Flecainid
  • Flurazepam
  • Fusidinsäure
  • Grazoprevir
  • Hypericin
  • Ivabradin
  • Johanniskraut
  • Lercanidipin
  • Lovastatin
  • Midazolam
  • Nisoldipin
  • Pethidin
  • Pimozid
  • Piroxicam
  • Propafenon
  • Quetiapin
  • Rifabutin
  • Rifampicin
  • Simvastatin
  • Terfenadin
  • Triazolam
  • Vardenafil
  • Venetoclax
  • Voriconazol
  • Wirkstoffe, die zu den Mutterkornalkaloiden gehören, wie z.B. Ergotamin, Lisurid oder Methylergometrin

Es besteht ein großes Risiko für eine schwere, eventuell sogar lebensbedrohliche Wechselwirkung.
Bitte sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.

Außerdem sind weitere Wechselwirkungen zwischen "Kaletra 200mg/50mg Filmtabletten 3 Mon.Pckg." und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "Kaletra 200mg/50mg Filmtabletten 3 Mon.Pckg." kommen kann.

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Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

Zuklappen

Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/



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